Todd und seine Freunde vom Welton-Internat können kaum glauben, dass sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating ermuntert, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wieder aufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die neu gewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat … (Cover)
Rezension:
„Der Club der toten Dichter“ war und ist schon immer mein Lieblingsfilm und das gleichnamige Buch habe ich regelrecht verschlungen! Dass es nun dieses Meisterwerk (wie ich finde) endlich auch als Hörbuch gibt, freut mich besonders! Auf vier CDs ist die komplette und ungekürzte Lesung des Romans von Co-Autorin Nancy H. Kleinbaum. Wobei man gleich hinzufügen muss, dass es sich bei diesem 157-seitigen Roman nicht um die Romanvorlage zum Kinofilm handelt, sondern dass der Film von Regisseur Peter Weir als Vorlage für das Buch diente. Und obwohl Film und Buch eng miteinander verknüpft sind und das Buch eigentlich nur das Gesehene der Leinwand wiedergibt, so gibt es doch erhebliche Unterschiede zwischen Weirs Filmvorlage und dem daraus entstandenen Buch von Nancy H. Kleinbaum.
Betrachtet man das Hörbuch jedoch für sich allein, so ist die Umsetzung wirklich gelungen und Robert Stadlober als Sprecher für diesen Text ist eine gute Wahl, wenn auch nicht die beste (wie ich finde). Vom Alter her passt Stadlober natürlich perfekt zum Text, der ja aus der Sicht des Internatschülers Todd Anderson bzw. seines Freundes Neil Perry geschrieben ist. Auf das ganze Hörbuch bezogen, liest Robert Stadlober den Text gut, huddelt an manchen Stellen den Text aber ein wenig zu schnell herunter und macht zu wenig Pausen dort, wo sie angebracht wären. Schließlich ist die Geschichte um Poesie und Freundschaft auch eine um Selbstverwirklichung und Freiheit mit vielen leisen Zwischentönen. Diese gehen bei dieser Lesung so manchmal leider unter.
Die Entwicklung der Figuren ist mehr als interessant und das ganze Handlungsrahmen mit der Internatsschule als Symbol von geistiger Enge mit dem Kodex „Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung“ ist gut gewählt. Lehrer John Keating versucht seine Schüler aufzurütteln und andere Werte näher zu bringen, sich selbst zu verwirklichen. Die Botschaft der Geschichte ist also durchweg positiv, auch wenn zum Ende hin alles aus dem Ruder läuft!
Lübbe Audio hat hier zu Recht auf Musikuntermalung verzichtet. Nur zum Ende einer jeden CD sind ein paar Klänge zu hören, die nicht weiter stören, die aber auch nicht nötig gewesen wären. Solide Umsetzung des Stoffes, die auf jeden Fall hörenswert ist!

Todd und seine Freunde vom Welton-Internat können kaum glauben, dass sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating ermuntert, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wieder aufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die neu gewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat … (Cover)










