Feuer kann man nur mit Feuer bekämpfen. Finnis aus Somora bringt davon mehr mit, als manchem, der unbedacht ihren Weg kreuzt, lieb sein kann. Mittlerweile hat sie die Suche nach Jara auch zu ihrer Angelegenheit gemacht. Doch noch immer bleibt ungeklärt, woher die seltsame Schnalle mit den schwarzen Sternen darauf gekommen ist ... aber ein Astronom weiß Rat. (Cover)
Rezension:
Die Saga geht weiter und mit dem dritten Teil auch das Rätselraten. Nachdem in „Renaissance“ bereits ein paar Andeutungen gemacht wurden, in welche Richtung die Hörspielserie noch gehen wird, kommen in „Noom“ weitere Hinweise dazu. Jedoch wird immer nur im Ansatz etwas verraten. Und noch kann man als Hörer mit diesen Brocken nicht viel anfangen.
Nachdem Finnis ihre Verjüngungskur vollzogen hat, macht sie sich in dieser Folge auf in die Stadt Noom, auf der Suche nach der sonderbaren, silbernen Schnalle, von der Taru vor seinem Tod erzählt hatte und nach der auch er suchte. In Noom trifft Finnis einen alten Freund wieder, der wie sie über besondere Fähigkeiten zu verfügen scheint und sie findet einen Gefährten, der Finnis auf ihrem weiteren Weg begleiten möchte. Als zweiten Handlungsstrang erfährt der Hörer mehr über die verschleppte Jara, die in einem fernen Land bei Jussuff von Sarassan gestrandet ist. Auch über den Grund hierfür erfährt man leider nur recht wenig, was sich aber in den nächsten Folgen hoffentlich noch ändern wird.
Die Story jedenfalls kommt voran, wenn in dieser dritten Folge recht langsam und etwas zäh. So ist „Noom“ leider nicht so ereignisreich wie der Vorgänger. Es öffnet sich immer mehr die ganze Welt, in der „Astra Obscura“ spielt und man kann mehr und mehr hineintauchen. Trotzdem muss noch ein Gang zugelegt werden, möchte man den Hörer weiter an sich binden. Der ganze Inhalt könnte etwas gestraffter erzählt werden, denn vor allem diese Folge hatte dann doch einige Längen. Nichtsdestotrotz ist die Serie auf dem besten Wege und ich bin schon gespannt auf Folge vier.
Bei Sprechern und musikalischer Untermalung bleibt alles wie gehabt. Die Musikstücke sind wunderschön und untermalen die Hörspielhandlung mehr als passend. Vor allem die musikalische Trennung der beiden Handlungen (Finnis’ Geschichte auf der einen und Jaras’ auf der anderen) sind gut gelungen. Auch an die Sprecher gewöhnt man sich immer mehr. Zwar merkt man auch weiterhin, dass hier keine Profis am Werk sind, doch vor allem Finnis kann hier punkten. Von Olaf Krätke, der in der Rolle des Jussuffs von Sarassan auftritt, bin ich allerdings etwas enttäuscht. Er klingt ein wenig zu steif – und außerdem bringt man seine Stimme ständig mit der Figur des Odens aus der letzten Folge in Verbindung.
Man darf trotzdem gespannt sein auf das, was da noch kommt. Gute Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden und die Hörspielserie ist auf jeden Fall ein Reinhören wert.

Feuer kann man nur mit Feuer bekämpfen. Finnis aus Somora bringt davon mehr mit, als manchem, der unbedacht ihren Weg kreuzt, lieb sein kann. Mittlerweile hat sie die Suche nach Jara auch zu ihrer Angelegenheit gemacht. Doch noch immer bleibt ungeklärt, woher die seltsame Schnalle mit den schwarzen Sternen darauf gekommen ist ... aber ein Astronom weiß Rat. (Cover)










