Dipper ist Traceur. Genauso wie seine Freunde Corone, Skylark und Jay. Sooft es geht, trainieren sie zusammen Parkour. Und alles ist irgendwie gut so, wie es ist. Dann taucht eines Tages Kite auf, Corones Ex-Freundin, und auch das ist irgendwie gut. Findet zumindest Dipper. Langsam kommen er und Kite sich näher und alles könnte sogar bestens sein. Wären da nicht immer noch ihre Gefühle für Corone, die sich nicht einfach so ausschalten lassen. Zumal Corone gerade ganz offensichtlich Sorgen hat. Darüber reden will er nicht, doch auch mit seiner kleinen Schwester Kittiwake scheint etwas nicht zu stimmen. Und plötzlich ist nichts mehr gut und Dipper muss reagieren. Unbedingt. (Cover)
Rezension:
Sie springen über Bänke, Mauern und sind ständig auf der Suche nach neuen Hinternissen und Herausforderungen. "Asphaltspringer" ist ein Buch, welches schwer zu beschreiben ist, wenn man es nicht selbst gehört hat. Obwohl (oder gerade weil) diese Geschichte von Amber Rusalka Reh nur drei CDs umfasst, ist das Gehörte doch packend und eindringlich erzählt. Es geht um Freundschaft, Liebe und vieles mehr. Ohne große Umschweife ist man von Beginn an mitten drin in der Geschichte um Dipper und seinen Traceur-Freunden, die allesamt aus schwierigen Elternhäusern kommen und es nicht immer leicht haben im Leben. Um der trostlosen Realität zu entfliehen, widmet sich die Clique mit ganzer Energie ihrem Hobby, dem „Asphaltspringen“.
Das faszinierende an dieser Geschichte sind die Parallelen zwischen dem Sport einerseits und dem Leben von Dipper auf der anderen Seite. Denn eines ist klar. Dies ist kein Roman über Traceure, sondern ein Geschichte über die Menschen, die hinter diesem außergewöhnlichen Sport stehen. Das Thema dient als Kulisse für eine Geschichte, die eigentlich eine ganz andere ist, und die gegen Ende alles Zusammenbrechen lässt.
Die Sprache spielt in „Asphaltspringer“ ebenfalls eine große Rolle. Denn die Autorin schafft es mit einfachsten Mitteln und Worten, das auszudrücken, was Dipper und Co denken und fühlen. Und gerade dieser Umstand macht dieses Buch so sympathisch und in gewisser Weise auch authentisch. Denn diese Geschichte könnte überall spielen.
Gelesen wird die ungekürzte Lesung von Robert Stadlober, der bereits in einigen Lesungen zu hören war und das Image des jungen Wilden nicht nur in seinen Kinofilmen verkörpert. Zu diesem Buch passt seine Stimme und die Art, wie er die Ich-Erzählung hörbar macht, wirklich fabelhaft. Bei seiner Auswahl hat der Verlag wirklich ein gutes Händchen bewiesen, der viel zur Qualität dieser Geschichte beisteuert. Robert Stadlober spielt den Alleinunterhalter und schafft es, dass dieses Hörbuch ganz ohne Musik (Das Musikstück von „Museum“ am Ende nicht mitgerechnet) auskommt und trotzdem seine Wirkung nicht verliert.
Dieses Hörbuch ist absolut empfehlenswert und nicht nur für die angepeilte Zielgruppe hörenswert. Hinzu kommt, dass neben einer chicen Verpackung auch noch viele Informationen mitgeliefert werden. So findet sich im sechsseitigen Booklet beispielsweise eine Liste mit Fachbegriffen, in der alle Basisbewegungen im Parkour aufgelistet sind. Hinzu kommt noch die eigens eingerichtete Homepage zum Buch, auf der ebenfalls noch viele weitere Extras zu finden sind. So macht hören Spaß!

Dipper ist Traceur. Genauso wie seine Freunde Corone, Skylark und Jay. Sooft es geht, trainieren sie zusammen Parkour. Und alles ist irgendwie gut so, wie es ist. Dann taucht eines Tages Kite auf, Corones Ex-Freundin, und auch das ist irgendwie gut. Findet zumindest Dipper. Langsam kommen er und Kite sich näher und alles könnte sogar bestens sein. Wären da nicht immer noch ihre Gefühle für Corone, die sich nicht einfach so ausschalten lassen. Zumal Corone gerade ganz offensichtlich Sorgen hat. Darüber reden will er nicht, doch auch mit seiner kleinen Schwester Kittiwake scheint etwas nicht zu stimmen. Und plötzlich ist nichts mehr gut und Dipper muss reagieren. Unbedingt. (Cover)










