Mit einem raffinierten Schachzug verschaffen sich Jay, Tom und Derek Zugang zur Strafvollzugsanstalt in Hampton, die von einer mysteriösen Ausbruchswelle erschüttert wird. Aber schon bald bricht auf den streng bewachten Fluren das Chaos aus. Die Jungen sind gezwungen, dem Gesetz den Rücken zu kehren! Ahnungslos verlieren sie sich im Leeren Raum. Dort, wo jeder Wunsch in Erfüllung geht …Doch ihr Gegenspieler verlangt einen unvorstellbaren Preis! In der Kommandozentrale des Delphi offenbart der Zimmerservice sein wahres Gesicht … (Cover)
Rezension:
Nachdem die beiden letzten Folgen mich nicht hundertprozentig überzeugen konnten, war ich gespannt auf „Der Leere Raum“. Der Klappentext hört sich spannend an. Doch wieder einmal hält die Folge leider nicht, was die Verpackung verspricht. Tom, Derek und Jay besuchen einen Brieffreund im Gefängnis von Hampton. Doch ihr eigentlicher Grund ist ein ganz anderer, denn seit einiger Zeit brechen immer wieder Gefangene aus der streng bewachten Strafvollzugsanstalt aus. Wie das der Fall sein kann, wollen sich die drei Radiomacher vor Ort ansehen. Und als prompt der Alarm losgeht, sind die drei mitten im Schlamassel, bei dem ihnen ein Notebook in die Hände fällt, mit dem etwas nicht zu stimmen scheint.
Zugegeben, die Story und der Handlungsort sind neu, doch das allein macht noch keine gute Folge. Auch dieses Hörspiel spielt nicht im Küstenstädtchen Point Whitmark, sondern die Geschichte wird in Hampton angesiedelt. Das bedeutet auch, dass viele neue Personen auftreten und bekannte, lieb gewonnene Charaktere leider nicht vertreten sind. Das an sich, wäre trotzdem nicht schlimm, wenn die Handlung absolut mitreißend wäre. Das ist sie aber nicht. Die gewohnte Point-Whitmark-Stimmung will hier partout nicht aufkommen. Hier wird krampfhaft versucht, das Thema Computer bzw. virtuelle Welten einzubauen. Doch genau solche Themen passen meiner Meinung nach absolut nicht in das Serienkonzept. Auch fällt beim Betrachten der letzten Folgen auf, dass die Radiosendung, die der Serie ihren Namen gibt, immer mehr zur Nebensächlichkeit wird. Das Ende dieser Hörspielfolge kriegt dann zwar noch die Kurve, doch insgesamt gesehen, ist diese Folge nur guter Durchschnitt.
Die Sprecherliste ist dieselbe wie immer. Die drei Hauptfiguren sind wie immer motiviert bei der Sache und halten das gewohnte Niveau. Allerdings vermisse ich diesmal ein wenig den Wortwitz in den Dialogen, für den die Serie normalerweise bekannt ist. Doch dafür kann das Gespann Plate, Hasper und Schmidt-Foss natürlich nichts. Neu mit dabei sind diesmal Gerald Paradies, Raphael Kübler, Mario von Jascheroff sowie Daniela Thuar. Diese Namen sind (noch) nicht so bekannt, dennoch macht jeder von ihnen einen guten Job und kann sich hören lassen. Die Besetzung komplett machen Norman Matt als Delphi und Karl Schulz als Nachtwächter.
An der musikalischen Untermalung gab es bei „Point Whitmark“ ja noch nie etwas zu bemängeln. Das ist auch in der nun schon 28. Folge nicht anders. Viele einzelne Musikstücke ergänzen die Dialoge und lassen das Hörspiel atmosphärisch dicht wirken und an den rasanten Stellen sorgen sie für die nötige Portion Spannung.
Natürlich ist die Folge hörenswert und unterhält auf die komplette Spielzeit ganz wunderbar. Doch leider können Inhalt und die Story nicht ganz überzeugen. Zwar mit innovativen Ansätzen gespickt, kann „Der Leere Raum“ leider nicht an die Qualität und den Charme früherer „Point Whitmark“-Folgen anknüpfen. Also besser wieder „Back to the Roots“!

Mit einem raffinierten Schachzug verschaffen sich Jay, Tom und Derek Zugang zur Strafvollzugsanstalt in Hampton, die von einer mysteriösen Ausbruchswelle erschüttert wird. Aber schon bald bricht auf den streng bewachten Fluren das Chaos aus. Die Jungen sind gezwungen, dem Gesetz den Rücken zu kehren! Ahnungslos verlieren sie sich im Leeren Raum. Dort, wo jeder Wunsch in Erfüllung geht …Doch ihr Gegenspieler verlangt einen unvorstellbaren Preis! In der Kommandozentrale des Delphi offenbart der Zimmerservice sein wahres Gesicht … (Cover)








