Fays Eltern fahren übers Wochenende auf einen Kongress. Sie freut sich auf ein gemütliches Wochenende zu Hause. Doch dann entwischt ihre kleine Schwester Hola. Im Gegensatz zu Fay hat sie großen Spaß am Fliegen! Vlad und Wolf helfen sie wieder einzufangen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Verzweifelt bitten sie Nathan den Halbweisen sogar die Zeit zurückzudrehen. Der aber lehnt entschieden ab. Schließlich kann man in Crailsfelden nicht einfach mal so in die Verkettung von Ereignissen eingreifen. Und tatsächlich: Es hätte viel schlimmer kommen können! Auf der Suche nach dem ausgebüchsten Elflein lernen sie einen TV-Reporter kennen und entdecken das fast schon vergessene Bergvolk der Trolle, die an eine seltsame Prophezeiung glauben. (Cover)
Rezension:
Die „Wolf-Gäng“ sieht einem sturmfreien Wochenende entgegen, denn Fayes Eltern fahren zu einem wichtigen Feen-Kongress und sind nicht zu Hause. Doch so ganz kann sich Faye nicht freuen, denn schließlich ist da noch ihre kleine Schwester Hola, die beaufsichtigt und unterhalten werden möchte. Doch Fayes Eltern haben auch daran gedacht und einen Babysitter für das Wochenende engagiert. Dieser jedoch entpuppt sich als nicht allzu große Hilfe. Und was sind das eigentlich für seltsame Erdbeben, die Crailsfelden jeden Tag um genau 16.12 Uhr erschüttern? Ehe die „Wolf-Gäng“ dieser Sonderbarkeit nachgehen können, ist Hola plötzlich verschwunden …
Ein neues Abenteuer für die „Wolf-Gäng“ steht an. In der bereits fünften Folge „Rückkehr der Trolle“ könnte alles so friedlich sein. Doch wer die Hörspielserie kennt, kann sich denken, dass wieder jede Menge merkwürdiger Gestalten auftauchen und das verwunschene Crailsfelden auf Trab halten. Diesmal ist da beispielsweise Martin Meuser, der engagierte Babysitter, der mit seiner affektierten und etwas tuntigen Art perfekt in die Serie passt und einige Lacher auf seiner Seite hat. Eine herrlich schräge Figur dieser Martin Meuser, der von Oliver Siebeck perfekt gesprochen wird. Und dann ist da noch der rasende Reporter Hugo Ego, der auf der Suche nach der Story seines Lebens ist und die „Wolf-Gäng“ einfach nicht in Frieden lässt. Ein Wiedersehen mit Nathan, dem Halbweisen gibt es auch. Und dann sind da natürlich noch die Titelgebenden Trolle, mit denen es eine ganz besondere und zum Teil auch ernste Bewandtnis hat.
Die Folge besticht auf alle Fälle durch ihre vielen kreativen Einfälle, die ständigen Schwung in die Handlung bringen. Diese „Frische“ geht natürlich auch ganz klar von den hoch motivierten Sprechern aus. Jodie Blank, Maximilian Artajo und Constantin Seidenstücker sprechen wie bisher die „Wolf-Gäng“. Doch nicht nur die drei Hauptfiguren, sondern auch jede Menge, teils neue Sprecher sind in dieser Produktion zu hören. Oliver Siebeck als bereits oben erwähnter Babysitter sticht dabei mit seiner aufgedrehten Figur am meisten aus der Masse. Jede Rolle wird mit viel Einsatz zum Leben erweckt, was dem Hörspiel sichtlich gut tut. Die Auswahl der Sprecher war bereits in den vorangegangenen Hörspielen auf hohem Niveau, was auch in der fünften Folge fortgesetzt wird.
An der akustischen Gestaltung gibt es ebenfalls nicht viel zu beanstanden. Die Musikstücke sind aus den älteren Folgen bereits bekannt und untermalen die einzelnen Szenen wie gewohnt.
Auch "Die Rückkehr der Trolle" schließt nicht unmittelbar an die letzte Folge an, was ich persönlich wieder sehr schade finde, denn einen roten Faden durch die Handlung gibt es so auch weiterhin nicht. Dafür steckt in diesem Hörspiel wieder jede Menge Humor und einige Running Gags (wie Fayes Angst vorm Fliegen). Die heimlichen Helden dieser Folge, die Trolle, bringen durch ihre träge und dusselige Art ebenfalls viele Sympathien mit und ich hoffe, dass diese Kreaturen auch in den nächsten Folgen mit dabei sein werden. Denn so wirklich abgeschlossen ist das Kapitel Trolle nach dieser Folge ja noch nicht.

Fays Eltern fahren übers Wochenende auf einen Kongress. Sie freut sich auf ein gemütliches Wochenende zu Hause. Doch dann entwischt ihre kleine Schwester Hola. Im Gegensatz zu Fay hat sie großen Spaß am Fliegen! Vlad und Wolf helfen sie wieder einzufangen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Verzweifelt bitten sie Nathan den Halbweisen sogar die Zeit zurückzudrehen. Der aber lehnt entschieden ab. Schließlich kann man in Crailsfelden nicht einfach mal so in die Verkettung von Ereignissen eingreifen. Und tatsächlich: Es hätte viel schlimmer kommen können! Auf der Suche nach dem ausgebüchsten Elflein lernen sie einen TV-Reporter kennen und entdecken das fast schon vergessene Bergvolk der Trolle, die an eine seltsame Prophezeiung glauben. (Cover)










