Das sagenumwobene Konzil der Elemente wird nur der finden, der sich einem geheimen Ritual unterzieht und durch eine mit einem Dolch gezogene Runenzeichnung auf dem Körper einen Seelenvertrauten erschafft. Nach ihrer Ankunft in Danbar steckt der Magier X in Schwierigkeiten, denn die blutigen Runen auf seinem Arm wachsen und zeigen ihm in immer gefährlicheren Visionen den weiteren Weg zum Konzil der Elemente. Währenddessen lernt der junge Krieger Amon von Falkenfels den zwielichtigen Draco kennen, der die Gefährten durch das meilenweite Labyrinth der unterirdischen Katakomben Danbars führen soll. Doch die Expedition in die Unterwelt ist gefährlicher als sie ahnen, denn in den Katakomben warten nicht nur lebensgefährliche Fallen und Rätsel auf die Helden, sondern auch die Geißel der Stadt: Ein riesiger Drache! (Cover)
Rezension:
Die zweite Folge der Fantasysaga setzt dort an, wo die Handlung des ersten Hörspiels aufhörte. Zumindest fast. Nach der Kneipenprügelei von Amon, sitzt dieser im Gefängnis von Danbar. Im Kerker lernt der junge Krieger den zwielichtigen Draco kennen. Dieser führt gegen Bezahlung, Wagemutige in die unterirdischen Katakomben der Stadt, wo Reichtum und ein gefährlicher Drache warten. Währendessen plagen Magier X Ahnungen und Prophezeiungen, die immer stärker werden. Nach Amons Befreiung ist schnell klar, dass der Weg unserer Helden hinunter in die Katakomben führt – natürlich mit Hilfe von Draco. Doch kann man ihm trauen? Und was erwartet einem unter der Stadt wirklich?
Die Fortführung der Heldensaga beginnt recht amüsant und es dauert nicht lange, hat einen die Story schon wieder gepackt. In den dunklen Katakomben fiebert man in jeder Minute mit den Helden und ist gespannt darauf, was hinter der nächsten Abzweigung lauert. Der Erzählfluss und das Tempo stimmen und das von Anfang bis Ende. Die Charaktere haben daran einen großen Anteil, sind vielschichtig und gegensätzlich. Dieser Zustand erzeugt interessante Reibungen, was der Geschichte die Würze gibt. So sind beispielsweise die ewigen Sticheleinen Eyes gegenüber Amon sehr amüsant und auch Draco ist ein mehr als interessanter Charakter. Gelungen kommt auch die Erzählweise daher. Nachdem im letzten Teil noch Magier X den größten Part des Erzählers übernommen hat, wird Episode zwei aufgeteilt. X und Amon wechseln sich in ihrer Funktion als Erzähler ab und berichten jeweils aus ihrer Sicht die Geschehnisse. Dieser stetige Wechsel verleiht der Geschichte eine gewisse Abwechslung. Als gegen Ende noch eine dritte Person dazukommt, wird es so richtig spannend!
Was die Sprecher angeht, wird erneut geklotzt statt gekleckert. Neben den Hauptsprechern Dietmar Wunder als X, Kim Hasper als junger Krieger Amon und Engelbert von Nordhausen als Eye, ist diesmal auch Wolfgang Bahro, bekannt als Jo Gerner aus GZSZ, zu hören. Bahro wird langsam zu einem richtigen Hörspielsprecher und hat bereits in einigen Produktionen mitgewirkt. In der Rolle des zwielichtigen Draco gefällt er mir jedenfalls ziemlich gut, hat er doch immer diesen leicht arroganten Unterton in der Stimme. Auch Lutz Riedel, Wolfgang Pampel, Sven Hasper, Tobias Kluckert und Klaus-Dieter Klebsch sind in größeren wie kleineren Rollen zu hören und bereichern das Hörspiel enorm. Besonders glücklich war ich über den Umstand, dass erneut Santiago Ziesmer, die Stimme von Kultfigur SpongeBob in einer kleinen Rolle zu hören war. Seine Stimme ist einfach unverwechselbar und für Rollen wie Kobolde und andere seltsame Gestalten einfach wie geschaffen.
Über Musik und die ganze Inszenierung kann die Folge ganz an den Vorgänger anknüpfen. Hier wird großes Hörspielkino geboten. Was David Holy und sein Team hier an Klangkulisse zaubern, ist beeindruckend und verdient ein dickes Lob. Hier hält sich alles die Waage, die Musik ist nicht zu bombastisch, aber immer präsent, was eine einzigartige Atmosphäre schafft.
Auch wenn diese Folge keine Doppelfolge ist, sondern mit einer normalen Spielzeit daherkommt, gibt es an „Die Katakomben von Danbar“ absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Die Story kommt deutlich schneller voran als bei „Über den Wolken von Morden“, was mir persönlich besser gefallen hat. Auch wird langsam immer deutlicher, was die zukünftigen Hörspielfolgen noch bringen werden. Das Ende ist vielversprechend! Das Abenteuer kommt jetzt erst richtig in Fahrt, so dass man sich die weiteren Folgen nicht entgehen lassen sollte.

Das sagenumwobene Konzil der Elemente wird nur der finden, der sich einem geheimen Ritual unterzieht und durch eine mit einem Dolch gezogene Runenzeichnung auf dem Körper einen Seelenvertrauten erschafft. Nach ihrer Ankunft in Danbar steckt der Magier X in Schwierigkeiten, denn die blutigen Runen auf seinem Arm wachsen und zeigen ihm in immer gefährlicheren Visionen den weiteren Weg zum Konzil der Elemente. Währenddessen lernt der junge Krieger Amon von Falkenfels den zwielichtigen Draco kennen, der die Gefährten durch das meilenweite Labyrinth der unterirdischen Katakomben Danbars führen soll. Doch die Expedition in die Unterwelt ist gefährlicher als sie ahnen, denn in den Katakomben warten nicht nur lebensgefährliche Fallen und Rätsel auf die Helden, sondern auch die Geißel der Stadt: Ein riesiger Drache! (Cover)










