Laura tanzt in der Anfängerklasse bei Madame Moulin. Da besucht eine Primaballerina aus Sankt Petersburg die Ballettschule. Das russische Ballett ist so ganz anders als das, was Laura bisher kennt – aber genauso aufregend und faszinierend. Wird Laura die Gelegenheit erhalten, von der großen Solotänzerin zu lernen? (Cover)
Rezension:
Die Hörspielserie für kleine Primaballerinas geht in die dritte Runde. Erneut begleiten wir die Ballettbegeisterte Laura, die gemeinsam mit ihrer Freundin Kim in der Ballettschule von Madame Moulin das Tanzen lernt und davon träumt, einmal eine große Solotänzerin zu werden. In der dritten Folge geraten die Mädchen in helle Aufregung als sie erfahren, dass die berühmte Primaballerina des St. Petersburger Balletts, Anna Lischenka, ihrer Ballettschule einen Besuch abstatten möchte. Leider sind Laura und Kim noch blutige Anfängerinnen und haben so leider keine Chance, am Unterricht der großen Ballerina teilzunehmen. Doch die Mädchen schauen begeistert zu, wie die Lischenka, den größeren Mädchen das russische Ballett näherbringt.
Nach den vielen Fußballhörspielserien für Jungs ist mit „Laura“ ein wunderbares Hörspielgegenstück für tanzbegeisterte Mädchen geglückt. Hier dreht sich alles um das Thema Ballett und beleuchtet den Sport von allen Seiten. In jeder Folge steht ein anderes Thema rund um den Spitzentanz im Vordergrund, um den sich Lauras Geschichte spinnt. Schön ist auch, wie schwierige Fachbegriffe wie „Corps de ballet“ oder „Pas de quatre“ näher erklärt werden. Und wer beim Hören nicht richtig aufgepasst hat, hat die Möglichkeit, die einzelnen Begriffe noch einmal im schön gestalteten Booklet nachzulesen. Eine runde Sache.
Wie auch die erfolgreiche „Conni“-Hörspielreihe, untersteht „Laura“ ebenfalls der Regie von Hans-Joachim Herwald und stammt aus der Feder von Kinderbuchautorin Dagmar Hoßfeld. Doch nicht nur die Mannschaft hinter der Serie ist identisch, sondern auch die Sprecher. Denn Lea Sprick, die hier in der Rolle der neunjährigen Laura zu hören ist, kennen wir schon als „Conni“. Dasselbe gilt für das Geschwisterduo Florentine und Flemming Stein. Auch diese beiden Nachwuchstalente waren bereits in einigen „Conni“-Hörspielen zu hören. Doch das macht überhaupt nichts, denn die Sprecher sind so talentiert, dass es jedes Mal Spaß macht, sie zu hören. Völlig neu dabei sind dafür Lauras Eltern, gesprochen von „Peter Lundt“ Mark Bremer und Marion Elskis, die beide bereits eine Menge Hörspielerfahrung mit einbringen. Und nicht zu vergessen, Katharina Naumow als Ballettstar Anna Lischenka und Lauras Ballettlehrerin, gesprochen von Jocelyne Boisseau-Endemann. Beide bezaubern durch ihren charmanten russischen Akzent, dem ich persönlich stundenlang zuhören könnte. Wunderbar. Kurz gesagt: Alle Sprecher sind mit Eifer bei der Sache und dürften die kleinen Hörer begeistern.
Natürlich darf das eingehende Titellied nicht fehlen, welches wie immer am Anfang und Ende des Hörspiels zu hören ist. Dazwischen gibt es wunderbare Klavierstücke, die bestens zum Inhalt passen. Ein rundherum gelungenes Hörspiel für kleine Primaballerinen, bei dem auch das Zwischenmenschliche wieder nicht zu kurz kommt.

Laura tanzt in der Anfängerklasse bei Madame Moulin. Da besucht eine Primaballerina aus Sankt Petersburg die Ballettschule. Das russische Ballett ist so ganz anders als das, was Laura bisher kennt – aber genauso aufregend und faszinierend. Wird Laura die Gelegenheit erhalten, von der großen Solotänzerin zu lernen? (Cover)










