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Hörbuch: Nachtmahr (2) - Das Grauen von Dunwick Hot

nachtmahr-002Seit langer Zeit bewohnen die Whateleys eine einsame Farm im ländlichen Massachusetts. Schon immer erzählt man sich unheimliche Geschichten über diese Familie. Nun findet Dr. Morgan heraus, welche Folgen es haben kann, wenn verbotenes Wissen in die falschen Hände gerät. (CD-Cover)

Rezension:

Der Auftakt der Hörspielserie „Nachtmahr“ war ein voller Erfolg. Damit hat es das zweite Hörspiel „Das Grauen von Dunwick“, eine Geschichte von H. P. Lovecraft, folglich nicht leicht bei den Hörern und Kritikern zu punkten. Dabei klingt der Inhalt recht viel versprechend. Dr. Morgan reist auf’s Land und lässt sich irgendwo in Massachusetts nieder, um die Ruhe zu genießen. Dort trifft er auf die Familie Whateley, welche einsam und von den Dorfbewohnern gemieden auf einer Farm wohnen. Dass mit dieser Familie und vor allem mit dem Sohn etwas nicht stimmt, wird Dr. Morgan aber erst lange Zeit später bewusst, als er auf Professor Armitage trifft.

Genau genommen bestehen die Geschichte und auch das Hörspiel aus drei Teilen. Im ersten Teil trifft Dr. Morgan auf die Familie Whately und den Sohn Wilbur. Der Hörer erfährt etwas über den Ort und die seltsamen Leute, doch erst im zweiten Abschnitt, ein Jahr später, erfährt der Hörer mehr. Dann nämlich trifft Dr. Morgan in der Universität nicht nur auf Professor Armitage, sondern auch wieder auf Wilbur Whateley. Und im Finale kommt schließlich endlich der richtig Grusel und ein bisschen Action hinzu. Die Gliederung ist gelungen und trägt zur Verständlichkeit der Geschichte bei. Hinzu kommt die langsam steigende Spannung, die zum Ende hin in einem wahren Showdown gipfelt. Folge zwei kann also durchaus mit „Der Skarabäus“ mithalten.

Das liegt vor allem auch an den guten Sprechern. So ist in der Rolle des belesenen Professors der erfahrene Jürgen Thormann zu hören, der seit Jahrzehnten im Hörspielgeschäft tätig ist und schon in unzähligen Produktionen mitgewirkt hat. In die Rolle des Professor Armitage passt er mit seiner erfahrenen Stimme wirklich perfekt. Die Hauptperson hat allerdings Thomas Arnold inne, der den jungen Dr. Morgan spricht. Besonders gefällt mir in seiner Rolle aber Rafael Banasile als der undurchsichtige Wilbur Whateley. Er hat die richtige Tonlage für den klassischen Bösewicht. Die erfahrene Karin Buchholz und Heide Simon geben den beiden Frauen eine Stimme und machen ihren Job wie erwartet souverän.

Die Produktion ist gewinnt vor allem durch die unterschwellige und unaufdringliche Untermalung mit düsteren Klängen, die so dezent im Hintergrund zu hören sind, dass sie bewusst fast nicht auffallen. Dennoch macht genau diese Klangkulisse die Einzigartigkeit der Hörspielreihe aus. Erst zum Schluss hin, werden die Regler hoch gedreht, um die Gefahr zu unterstreichen. Dieses Arrangement hat mir wieder sehr gut gefallen und gibt der Serie die eigene Note.

Wenn man den direkten Vergleich zur Vorgängerfolge sucht, muss jedoch gesagt werden, dass „Das Grauen von Dunwich“ nicht ganz an Folge eins heranreicht. Trotzdem ist es Wolpertinger Hörbücher wieder gelungen, ein klasse Gruselhörspiel auf die Beine zu stellen. Auf diesem Niveau kann es dann auch mit der nächsten Folge weiter gehen.

 

Hoerspiel-Info

Name Nachtmahr (2) - Das Grauen von Dunwick
Serie Nachtmahr
Autor H. P. Lovecraft
Sprecher Robert LöhrRafael BanasikKarin BuchholzJürgen ThormannThomas ArnoldHeide Simon"Lenin" S. Hoffmann
Art Hörspiel
Spielzeit 55 Minuten
FSK FSK 16
Verlag & Label Wolpertinger Hörbücher
Veröffentlichung 31. Oktober 2009

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Hörprobe



Fazit und Bewertung

Gesamt: 
 
8.2
Inhalt:
 
8.0
Sprecher:
 
8.0
Musik/Geräusche:
 
9.0
Umsetzung:
 
9.0
Cover:
 
6.0
Geschrieben von Anke Bokelberg
21 Dezember 2009
 
 


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