Unsterblich sind die Sagen über König Artus und seine Tafelrunde zu Camelot – sie erzählen vom Zauberer Merlin, den edlen Rittern Gawain und Lancelot und natürlich vom Zauberschwert Excalibur. Geschichten aus längst vergangener Zeit, von Heldentum, Liebe und Verrat und von dem größten König, den die Welt je sah. Zur Tafelrunde laden prominente Sprecher wie Michael Habeck, Anna Thalbach, Konstantin Graudus, Gottfried John, Jens Wawrczeck. Untermalt wird das monumentale Epos von mitreißender Musik und Geräuschkulisse samt Minnesang und Schlachtenlärm. (Text Cover)
Rezension:
Ob es König Artus wirklich gegeben hat, wissen wir nicht genau. Doch um den englischen König ranken sich Mythen und Sagen. Die Artus-Sage ist eine Geschichte, die spannender kaum sein könnte. Der Hörverlag hat diese Sage um Artus, dessen Schwert Excalibur sowie um den Zauberer Merlin als Vorlage genommen und daraus ein ausführliches Hörspiel gezaubert. Die Produktion läuft beim Verlag unter der Kategorie „Kinder und Jugend“, was jedoch auf keinen Fall davon abhalten sollte, auch als Erwachsener in diese wunderschöne Produktion einmal hineinzuhören.
Ausführlich wird auf drei CDs der Weg Artus’ von dessen Geburt bis zum Tod des Königs erzählt. Die Umsetzung und Erzählweise dieses Hörspiels ist dabei besonders gut gelungen und begeistert beim Hören von Anfang an. Die Produktion im klassischen Stil wirkt trotz der einfachen Erzählweise sehr modern. Man taucht ein in eine mystische, längst vergangene Welt der Ritter und kann gar nicht genug bekommen. Denn an diesem Hörspiel stimmt einfach alles. Opulente Musik, lebhafte Geräuschkulisse und eine Vielzahl großartiger Sprecher machen dieses Hörspiel lebendig. Obendrein wird die Sage hier sehr ausführlich beschrieben. Ich persönlich finde den Umfang mit drei CDs nicht zu lang geraten, vielmehr habe ich jede Minute beim Hören genossen.
Dieses Lob gehört vor allem den zahlreichen Sprechern, die hier mitgewirkt haben. Deren Darbietungen kann man fast schon mit exzellent beschreiben, was einem bei Namen wie Gottfried John (spricht den Zauberer Merlin), Jens Wawrzeck als Sir Mordred oder Anna Thalbach als Guniver auch nicht wundert. In der Rolle des König Artus ist Konstantin Graudus zu hören, und er ist nahezu geschaffen für diese Hauptrolle. Die Liste der Sprecher ist lang und länger, denn hier wurde wirklich jede noch so kleine Rolle besetzt. Doch das macht dieses Hörspiel groß und hörenswert. Ein weiterer Pluspunkt dieser Hörspielproduktion ist die fabelhafte Umsetzung, zu der die Musik ebenso gezählt werden darf wie die die authentische Geräuschkulisse. Vögel zwitschern, Stimmenwirrwarr und Menschentrauben, Schlachtengetöse … Die Kulisse stimmt absolut. Dazu die bombastische Musik von Rainer Quade und das Hörspiel ist perfekt inszeniert.
Die Aufmachung der Verpackung ist ein absoluter Augenschmaus. Zu dem Hörspiel selbst gesellt sich ein umfangreiches Booklet, in dessen Inneren das wichtigste zur Entstehung der Artus-Sage zusammengefasst ist, schön bebildert mit Stammbaum und einer Auflistung und Erklärung der wichtigsten auftretenden Personen. Auch die Sprecher werden kurz vorgestellt. Diese kleine Zugabe ist das Tüpfelchen auf dem i und macht das Hörspiel zu etwas wirklich Schönem. Großes Lob an diese Produktion, an der absolut nichts kritisiert werden kann.

Unsterblich sind die Sagen über König Artus und seine Tafelrunde zu Camelot – sie erzählen vom Zauberer Merlin, den edlen Rittern Gawain und Lancelot und natürlich vom Zauberschwert Excalibur. Geschichten aus längst vergangener Zeit, von Heldentum, Liebe und Verrat und von dem größten König, den die Welt je sah. Zur Tafelrunde laden prominente Sprecher wie Michael Habeck, Anna Thalbach, Konstantin Graudus, Gottfried John, Jens Wawrczeck. Untermalt wird das monumentale Epos von mitreißender Musik und Geräuschkulisse samt Minnesang und Schlachtenlärm. (Text Cover)










