Max und seine Freunde freuen sich: Die Klassenfahrt steht an. Auf Gut Finkenstein warten spannende Fußballspiele, eine Rallye und eine Geisterstunde auf sie. Das größte Abenteuer aber wird die Suche nach dem spurlos verschwundenen Hund Bob. Typisch Max: Er, Pauline und Nico wissen, was zu tun ist. (Cover)
Rezension:
Nun kommt also die neueste Folge der Hörspielserie „Max“ in die Läden. Wobei das mit den Folgentiteln etwas kompliziert einhergeht. Denn obwohl „Max und die klasse Klassenfahrt“ ja offiziell die vierte Folge der Serie ist, ist sie aber erst die zweite Folge von „Typisch Max“, also die „Max“-Serie für die etwas größeren Kinder. Aber wie auch immer …
Max und seine Klassenkameraden freuen sich riesig, als es für ein paar Tage auf das Gut Finkenstein geht. Dort erlebt die Klasse eine klasse Zeit bis der anhängliche Hund Bob plötzlich verschwunden ist. Die Hobbydetektive Max und Pauline machen sich auf die Suche. Wo ist Bob?
Die Vorgängerfolge „Max und der (voll fies) gemeine Klau“ hat mir sehr gut gefallen und ich fand es wunderbar, dass es noch eine Kinderserie gibt, die spannende Geschichten aus dem Alltag erzählt, aber dennoch nah am echten Leben bleibt. Das Konzept dieser Serie gefällt mir sehr gut. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich von der vorliegenden Serienfolge etwas enttäuscht bin. Die Geschichte von Max auf Klassenfahrt hat es einfach nicht geschafft, mich zu fesseln und zu begeistern. Vielmehr sind hier mehrere Alltagssituationen aneinandergereiht und gerade zu Beginn ist das Hörspiel sehr eintönig. Die Story plätscherte nur so dahin und Spannung mag einfach nicht aufkommen. Erst als Hund Bob verschwindet, steigert sich die Handlung ein wenig. Im Vergleich zur letzten Folge, kann dieses Hörspiel aber überhaupt nicht mithalten. Zwar haben alle beteiligten Personen, besonders Max und Pauline, ihren ganz eigenen Charme und auch die Dialoge sind amüsant und spritzig, doch als Gesamtpaket hat mir das nicht gereicht. Doch aus Kinderohrensicht mag der Eindruck vielleicht ein ganz anderer sein und die Zielgruppe dürfte auch an dieser Hörspielfolge ihre Freude haben.
Was die Sprecher angeht, so kann man absolut nicht meckern. Flemming Stein als Max und die ganzen anderen Kinder sind absolute Profis in ihrem Tun. Und auch die Erwachsenen wie Elena Wilms als Klassenlehrerin oder Lennart Krüger als Max’ Vater haben alles im Griff. Bei einem so wunderbaren Sprecherensemble kann einfach nichts schief gehen. Das gilt natürlich auch für die technische Umsetzung des Hörspiels. Hans-Joachim Herwald versteht es einfach, gute Hörspiele zu produzieren. Die Musik steht bei ihm nie im Vordergrund, sondern spielt eher die zweite Geige. Und irgendwie passt das zu seinen Hörspielen, denn somit stehen die Figuren mehr im Mittelpunkt.
Hier wird ein absolut unaufgeregtes Hörspielabenteuer geboten, welches jedoch vor allem durch die agierenden Personen viel wett machen kann. Nicht die beste Folge der noch jungen Serie, aber die nächsten Max-Abenteuer werden sich hoffentlich wieder steigern.

Max und seine Freunde freuen sich: Die Klassenfahrt steht an. Auf Gut Finkenstein warten spannende Fußballspiele, eine Rallye und eine Geisterstunde auf sie. Das größte Abenteuer aber wird die Suche nach dem spurlos verschwundenen Hund Bob. Typisch Max: Er, Pauline und Nico wissen, was zu tun ist. (Cover)










